Patenschaft mit Manila

Seit 1998 besteht eine Patenschaft zwischen der KGS Corneliusschule und dem Friendshiphome Father Luis Amgio (FHLA) in Manila /Phillipinen. Das FHLA sorgt sich um Straßenkinder, Kinder aus dem benachbarten Slum, und gibt ihnen Ernährung, Erziehung, Bildung u.v.m. Ohne jegliche staatliche Unterstützung.


In den letzten 18 Jahren haben uns auch einige Fotos und ein kurzes Viedeo aus dem Slum erreicht. Diese Fotos vermitteln jedoch nur einen vagen Eindruck des Slums. Anlässlich des 25jährigen Bestehens konnte ich dsas FHLA und die Straßenkinder besuchen und 8 Tage intensiv mit ihnen im Friendshiphome zusammen leben.


Es war beim Gang durch den Slum erschütternd und bedrückend zu sehen, in welchen Behausungen (Hütten kann man diese nicht mehr nennen) die Straßenkinder mit ihren Familien leben. Mit Wellblech, Holz und Plastikbahnen haben sie sich ein „Obdach gebaut“. Das Leben findet – außer Schlafen – auf der Straße statt. Ich hatte Hemmungen, sehr viele Fotos zu machen. Die Kinder und auch die Eltern sind sehr offen und freundlich. Wir waren gern gesehen. Die Menschen freuten sich wohl, dass wir uns für sie interessierten.
Die Arbeit des FHLA kann nicht hoch und wichtig genug geschätzt werden. Sehr viele Jugendliche haben das FHLA durchlaufen und einne Schul-, Studium- oder Ausbildungsabschluss erreicht.


Ich hoffe und wünsche daher, dass die Patenschaft zwischen der KGS Corneliusschule und dem FHLA noch lange Jahre besteht und Sie die entsprechenden Aktionen/ Weckmannteilen, Frühlingsblumenaktion und ggf. Einschulungskollekte) weiterhin großzügig unterstützen.


Im Namen der Kinder Salamat po – d.h. Danke schön.
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Seit 1998 besteht zwischen der Corneliusschule und dem Friendship Home Luis Amigo in Manila/Philippinen eine Brieffreund- und Patenschaft.

 

 

Ein Brief von Bruder Luis von den Philippinen

Wir haben einen Brief von Bruder Luis erhalten!

 

Bruder Luis von den Philippinen dankt allen Spendern!

Maraming Salamat sa Inyong Lahat! - phil.: „Vielen herzlichen Dank Ihnen allen!“

Liebe Spender in Spanien und Deutschland!
Danke an euch alle, dass wir die Botschafter eurer Großzügigkeit und Solidarität auf den Philippinen sein können! Hiermit will ich euch kurz über meine Erkundungsreise auf die Insel Panay berichten: Der 9. Januar ist auf den Philippinen ein besonderer Feiertag. Da wird das Fest des „Black Nazzareno“ gefeiert. Dabei wird eine Figur eines schwarzen, leidenden Jesus, der sein Kreuz trägt, durch die Straßen getragen. Millionen von Betern bewegt dieses Fest, es weckt Hoffnung und stärkt den Glauben. Angesichts der diesjährigen Katastrophe durch den Taifun Haiyan war die Beteiligung der Gläubigen unbeschreiblich hoch.

 

Unabhängig davon war der 9. Januar 2014 für mich ein besonderer Tag. Um drei Uhr morgens verließen Bruder Benjie und ich das Haus, um mit dem Flugzeug nach Iloilo zu fliegen, der Hauptstadt der Insel Panay. Von dort fuhren wir nach Estancia, ein von dem Taifun Haiyan doppelt getroffener Fischerort, der direkt an der Ostküste der Insel liegt. Über Estancia war der Taifun mit 300 Kilometer Geschwindigkeit hinweggefegt und die über 8 Meter hohen Wellen haben den Ort total zerstört. Dazu kam die Tatsache, dass der Sturm ein Schiff mit 900.000 Liter Öl an Bord an Land gespült hat, das das ganze Gebiet verseucht hat. Die Grenzwerte sind 16-mal höher als erlaubt. 2.000 Personen mussten evakuiert und in Zelten untergebracht werden.

 

Schon vorher hatten wir von Manila aus diesen Menschen geholfen, aber heute haben wir mit unseren eigenen Augen die harte Realität gesehen. Wir haben ihnen zugehört, als sie uns ihre Geschichten erzählten. Trotz des Leids hatten sie ein Lächeln auf den Lippen. So sind wir heute auf doppelte Weise gesegnet worden: Einmal, weil wir leibhaft erfahren konnten, dass dort, wo Zerstörung im Glauben getragen wird, Hoffnung wächst. Und zweitens weil ihr uns –stellvertretend für euch- zu Botschaftern der Freude und der Hoffnung gemacht habt.

Das Ziel unseres Besuches war es als erstes, die Lage an Ort und Stelle zu besichtigen und mit den Menschen zu überlegen, welche Hilfe sie brauchen und wie sie organisiert werden kann.


Als zweites wollten wir aber auch einen konkreten aktuellen Bedarf decken. Nach einigen Gesprächen stellte sich heraus, dass Fischernetze ganz dringend gebraucht werden. Denn die Menschen in Estancia leben zu 95% vom Fischfang. Ihre Boote konnten sie zwar inzwischen durch Hilfslieferungen wieder herrichten, aber es fehlten die Netze. Mit euren Spenden konnten wir zehn Fischern wieder zu Netzen verhelfen.


Die große Dankbarkeit, die diese Menschen uns zeigten, leiten wir an euch weiter, an euch, die ihr über die Fundación Amigó in Madrid diese Hilfe möglich macht!

Heute sage ich euch allen im Namen des Ortes Estancia: Danke!

„Wer im Dienst des Nächsten eine Meile mitgeht, fühlt sich besser in seinem Tun“

Bruder Luis Ortiz

16.01.2014

 

Inzwischen ist es Februar geworden und die Hilfe der Spender hat dann doch für viele neue Boote und Netze gereicht und viele Opfer-Familien des Ortes Estancia aus dem Notstandsgebiet sehr glücklich gemacht.


Seltener Besuch in der Corneliusschule

April 2013

Im 15. Jahr der Brieffreundschaft/Partnerschaft mit den Straßenkindern im Friendshiphome Manila(Philippinen) hatte die Corneliusschule am 22.4.2013 seltenen Besuch. Bruder Luis, der das Friendshiphome hauptverantwortlich betreut, kam zusammen mit Pater Ralf. Alle Kinder und Lehrerinnen versammelten sich in der Turnhalle. Bruder Luis gab in Wort und Bild Informationen aus erster Hand über die Arbeit und die Aufgaben des Friendshiphomes.

Als „passa lubo“, d.h. als Geschenk für die langjährige Brieffreundschaft und finanzielle Unterstützung brachte er eine kleine philippinische Flagge und einen ‚jeepney‘( ein typisches Verkehrsmittel der Philippinen) mit. Er dankte ganz besonders herzlich, d.h auf philippionisch ‚salamat po‘. Diese Geschenke sowie einige neue Briefe sind in der Vitrine im Eingang ausgestellt.

 

Zum Schluss konnten die Kinder Fragen stellen und erhielten auf alle eine Antwort.

 

 

 

 

 

Straßenkindern in Manila
In Manila gibt es ca 50.000 - 75.000 Straßenkinder. Die Amigonianerbrüder im Friendshiphome helfen den Kindern nicht nur durch Beherbergung und Speisung, sondern sie wollen die Kinder durch schul- und berufsbezogene Förderung, Gesundheitsvorsorge, ethische und religiöse Erziehung und anderes mehr auch ermutigen und zu einem künftigen selbstgestalteten Leben befähigen.

Neben vielen Briefen, die in den letzten neun Jahren hin- und hergeflogen sind, engagiert sich die Corneliusschule durch zwei besondere Aktionen im Jahr für die Straßenkinder in Manila. In den Jahren 2002, 2003 und 2004 war die Corneliusschule fast die einzige Unterstützung für das Friendship Home.

 

 

Frühlingsblumenaktion

Durch die Unterstützung einer Gärtnerei in Gruiten können die Eltern und Kinder schöne Frühlingsblumen zu einem günstigen Preis bestellen und kaufen. Der Gewinn geht dann an das Friendship Home. Es ist ein schönes buntes Bild, wenn morgens die Blumen angeliefert werden.

 

 

Auch dieses Jahr war die Blumenaktion zugunsten der Straßenkinder im Friendshiphome in Manila wieder ein voller Erfolg. So konnten 305,80 € für das Friendshiphome überwiesen werden. Allen, die diese Aktion durch Blumenbestellungen und/oder Spenden unterstützt haben, hier ein ganz herzliches „salamat po“, das ist philippinisch und heißt
Dankeschön !

 

Frühlingsblumenaktion 2009

In diesem Jahr wurde zum 10. Mal die Frühlingsblumenaktion durchgeführt –zugunsten der Patenschaftskinder im Friendshiphome in Manila.
In gewohnter Weise konnten die Eltern schöne Frühlingsblumen - Primeln, Usambara-veilchen, Azaleen und Begonien – bestellen. Als der Gärtner Breidbach mit seinem Wagen und Anhänger auf den Schulhof fuhr, waren die Kinder mit Eifer bei der Sache. Alle packten an, um die mehrere hundert Blumen auszuladen und in das Schulgebäude zu tragen.

Dann wurden die Blumen nach Bestellung an die Kinder verteilt. Auch dieses Jahr war die Aktion ein voller Erfolg:
330,55 Euro
konnten an das Friendshiphome geschenkt werden! Allen Teilnehmern ein herzliches
Salamat po„ d.h. Danke schön!

 

 

Weckmannteilen

Jedes Jahr gibt es für die einzelnen Klassen nach dem Martinsgottesdienst einen großen Weckmann, der dann geteilt und gemeinsam gegessen wird. Jedes Kind bringt dafür einen kleinen Betrag (von seinem Taschengeld) für die Straßenkinder mit. So teilen die Kinder ganz praktisch mit den Kindern in Manila.

 

In diesem Jahr erreichte uns dieser Brief:

Liebe Kinder, Eltern und Lehrer der Corneliusschule, liebe Frau Meiswinkel,

vielen herzlichen Dank für Eure tolle Weckmannaktion zugunsten Eurer Freunde in Manila!!!!!!

Ja, das Haus vom Friendship Home wurde damals extra so ausgewählt, daß es ganz nah bei den Straßenkinder im Slum gebaut ist.


Damit trifft dort alle Nachbarn und Bewohner das gleiche Schicksal: Wenn der Abwasserkanal über die Ufer tritt, z.B. bei einem schrecklichen Regensturm, dann sind alle betroffen. Dann haben alle ein riesiges Problem mit der Überschwemmung.

Ihr, liebe Schüler und Lehrer, habt nicht lange gezögert, sondern Euch was Schönes überlegt und mutig geholfen. Eure Hilfe von 683,97 € können die Menschen in Not vor Ort gut gebrauchen.

 

So können hoffentlich Manila und Wuppertal beide Weihnachten feiern, Ihr in Euren Familien mit schönen Geschenken, die Kinder in Manila mit einem hoffentlich bis dahin trockenen Zuhause und ihre Eltern wieder mit Arbeit.

 

Liebe Grüße, schöne Adventszeit und vielen herzlichen Dank,

Euer Pater Ralf

 

 

Manila 2009

 

Spendenaufruf für die Opfer des Taifuns auf den Philippinen

Mit großer Freude können wir Ihnen mitteilen, dass durch den oben genannten Spendenaufruf 699,33 € gesammelt wurden. Das Geld wurde bereits an die Brüder des Friendshiphome weitergeleitet.

Ein herzliches Dankeschön an alle Spenderinnen und Spender!